Kaltleiter

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Kaltleiter, auch PTC-Widerstände oder Thermistoren genannt sind temperatur-abhängige Halbleiterwiderstände, deren Hauptaufgabe es ist, bei einer Änderung ihrer Körpertemperatur im Ansprechbereich ihren elektrischen Widerstand stark zu ändern. Eingesetzt werden Kaltleiter vorwiegend für den Übertemperaturschutz von Wicklungen in Elektromotoren oder Transformatoren. Weitere Einsatzbereiche sind Maschinen und Werkzeugmaschinen, speziell Maschinenlager und die Temperaturüberwachung von Leistungshalbleitern.

Beim Einbau ist besonders auf einen guten Wärmekontakt der Fühler mit der Wicklung zu achten. Die Kaltleiter sollten in die Mitte der Wickelköpfe eingebettet werden, so dass diese allseitig vom Wicklungskupfer umgeben sind (an der wärmsten Stelle). Zum Einbau der Kaltleiter sind die fertig geformten Wickelköpfe mit einem Wickelholz in der Mitte aufzuspreizen. Die Kaltleiter sind mind. 40 mm parallel zu den Wickeldrähten einzulegen und gegebenenfalls zusätzlich zu bandagieren, so dass die Wicklungsdrähte an den Kaltleitern fest anliegen.

Kaltleiter besitzen einen exakten Ansprechbereich verbunden mit kleinen Abmessungen und geringer thermischer Trägheit. Die Zuleitungen der Fühler bestehen aus versilberter Cu-Litze mit Teflonisolation.

Einbau der Kaltleiter:

Der Einbau der Kaltleiter ist vor dem Imprägnieren der Wicklung durchzuführen.
Ein nachträglicher Einbau ist nicht möglich.

Jeder Wicklungsstrang erhält einen Kaltleiter. Das bedeutet, dass in eintourigen Motoren 3 und in polumschaltbaren Motoren 6 Kaltleiter einzubauen sind.

Die Fühler sind in Serienschaltung angeordnet und an separate Klemmen im Klemmkasten geführt.